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Augendruck

Je höher der Augendruck, desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten und Fortschreiten eines Glaukomschadens (Abb. 4.2). Ein kurzfristiger, wenn auch massiver Druckanstieg, wie z.B. beim Glaukomanfall, wird erstaunlich gut vertragen. Der hohe Augendruck ist also weniger akut schädigend, sondern hat seine Bedeutung vielmehr in der chronischen Erhöhung. Interessanterweise sind Augendruckschwankungen noch wichtiger als der mittlere Augendruck. Es hat sich gezeigt, dass Patienten mit starken Druckschwankungen und damit verbundenen Druckspitzen besonders häufig einen Schaden aufweisen und auch besonders häufig ein Fortschreiten des Schadens zeigen. Eine Erklärung dafür finden Sie in Kapitel 5. Deswegen ist das Ziel der Therapie nicht nur, den Augeninnendruck des Patienten zu senken, sondern vor allem auch, ihn vor Druckschwankungen zu schützen.

Je höher der Augendruck, desto häufiger entsteht ein Glaukomschaden. Der Normbereich ist grau unterlegt

Abb. 4.2: Je höher der Augendruck, desto häufiger entsteht ein Glaukomschaden. Der Normbereich ist grau unterlegt.

Nicht übersehen sollte man aber, dass fast 80% der Patienten mit erhöhtem Augendruck nie einen Glaukomschaden kriegen und dass umgekehrt, fast 30% der Patienten mit einem Glaukomschaden nie einen erhöhten Augendruck haben.

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